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Gambia: Die Fauna

In Gambia gibt es leider kein Grosswild mehr. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden diese Tiere entweder ausgerottet oder in andere Teile Afrikas vertrieben. In früheren Zeiten war der Elefant sogar das Wahrzeichen Gambias. Der Elfenbeinhandel hat jedoch dafür gesorgt, dass 1913 der letzte Elefant getötet wurde. Erst 1977 wurde ein strenges Gesetz zum Schutz der übriggebliebenen Tierwelt erlassen, das seitdem auch strikt befolgt wird.
Aus Mangel an Grosswild werden daher keine Safaris angeboten, wie man sie aus anderen Ländern kennt.
Jedoch werden Touren organisiert, auf denen man die riesige Vogelwelt beobachten kann. Über 450 verschiedene Vogelarten sind in Gambia heimisch. Dazu gehören z.B. Pelikan, Flamingo, Marabu, Storch, Geier...


Galerie

Marktfrauen in traditioneller Kleidung
Krokodilteich von Katchikalli



Auch einige Affenarten kann man sehen. In Küstennähe die Husarenaffen, im Landesinneren Paviane und Columbus Affen. Bei den Bauern sind die Affen nicht sehr beliebt, da diese grosse Schäden anrichten können in den landwirtschaftlich genutzten Feldern.

An Reptilien und Amphibien gibt es noch einige wenige Fluss- und Nilpferde sowie 3 verschiedene Krokodilarten. Die letzten Nilpferde kann man im Fluss Gambia zwischen Georgtown und Basse bewundern. Die Krokodile werden im Krokodilteich von Katchikalli als heilig verehrt. In einer gemauerten Dusche lassen sich dort Frauen mit Wasser aus dem Krokodilteich übergiessen in der Hoffnung auf eine Schwangerschaft. Heute ist dieser Platz eher zu einem Besichtigungsort für Touristen geworden. Eintritt 20 Dalasi.

Entlang des Flusses sind die Mangroven daheim. Diese wandernden Wälder sind die Rückzugsmöglichkeit von vielen Fischarten. Vor allem der Ladyfisch wird als Delikatesse angesehen und steht so auf vielen Speisekarten. Es gibt hier sehr viele Fische, sodass entlang des Flusses und auch an der Küste ganze Dörfer von der Fischerei und dem Export in andere afrikanische Länder leben können.

Weiter im Inneren, in der Savanne wird man die meterhohen Termitenhügel bemerken. Unterscheiden kann man die grasfressenden und die holzfressenden Termiten.


 


Marktfrauen in traditioneller Kleidung
Krokodile zum Anfassen (wenn sie satt sind)