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Der Baum wird bis zu 3 Meter dick und 40 Meter hoch. Das Innere
seiner Früchte ist von wollartiger Struktur und wird daher
in Polstern und Matratzen verwendet.
Der zweite Baum, der in jeder Siedlung zu finden ist, ist der Affenbrotbaum
(Baobab). Er wird zwar nur 25 Meter hoch, dafür kann sein Durchmesser
stolze 5-6 Meter betragen. Im Alter wird er sogar etwas kleiner.
Kein Wunder wenn man bedenkt, dass manche Exemplare schon 1.000
Jahre alt sind.
Durch seine Zweige, die mehr ausschauen wie Wurzeln, schaut es aus,
wie wenn der Baum verkehrt herum wachsen würde.
Eine Legende in Gambia erzählt, dass der Baum nicht an seinem
ursprünglichen Platz bleiben wollte und so hat ihn Gott einfach
mit der Krone nach unten in die Erde gesteckt.
Gambia: Der Fluss
Das ganze Land ist geprägt vom Fluss mit dem gleichlautendem
Namen. Er entspringt in Guinea, im Bergland von Futa Dschalon und
schlängelt sich anschliessend in westlicher Richtung, wo er
bei Banjul in den Atlantischen Ozean mündet. An dieser Stelle
hat er eine Breite von über 12 Kilometer. Fähren verkehren
dort zwischen den Ufern, um Mensch und Material überzusetzen.
Der Fluss durchschneidet das Land auf seiner gesamten Länge
von etwa 480 Kilometern. Die wahre Länge des Flusses beträgt
jedoch wegen seiner vielen Kurven1120 Kilometer, befahrbar davon
sind etwa ein Drittel. Die zwei grössten vom Fluss eingeschlossenen
Inseln sind Elephant Island und MacCarthy Island.
In früheren Zeiten hatte der Fluss grosse politische und wirtschaftliche
Bedeutung, da er der einzige Handelsweg in Westafrika zur Küste
hin war. Auf ihm wurden hauptsächlich Sklaven aus dem Inneren
des Landes transportiert.
Für das kleine Land Gambia sicherte der Fluss über viele
Jahrhunderte hinweg das Überleben.
Gambia: Abuto National Reservat
Abuto ist der wichtigste Nationalpark Gambias. Er liegt westlich
der Strasse von Banjul zum Flughafen. Der Park wurde 1968 eröffnet
und ist etwa 1 km² gross. Im Inneren kann man ihn zu Fuss erkundigen,
die Wege sind gut beschildert.
An einigen Stellen wurden Beobachtungsstellen errichtet, an denen
man -mit ein bisschen Geduld und Glück- einige Tierarten vor
die Linse bekommt. Die besten Zeiten dafür sind die Morgen-
und späten Nachmittagsstunden.
Bekannt ist der Nationalpark vor allem für seine über
200 Vogelarten. Ansonsten kann man auf Antilopen, Raubkatzen, Hyänen,
Affen und Krokodile treffen. Für einen Besuch sollte man mindestens
2 Stunden einplanen.
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See
mit Krokodilen
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