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Gambia: Das Land

Gambia ist das kleinste Land des "Schwarzen Kontinents". Die Fläche beträgt nur knapp über 10.000 km². Es liegt im Westen Afrikas am Atlantischen Ozean, nur 2 Flugstunden von den kanarischen Inseln entfernt, geografisch auf Höhe der Karibik. Das Land wird im Norden, Osten und Süden vom fast 20mal so grossen Nachbarland Senegal umgeben, mit dem enge Beziehungen unterhalten werden.

Gambia erstreckt sich beiderseits des gleichnamigen Flusses über eine Länge von etwa 375 km vom Atlantik ins Innere des Kontinents.


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Marktfrauen in traditioneller Kleidung
Strandidylle in Gambia



An seiner breitesten Stelle ist das Land nur etwa 50 km und an seiner schmalsten Stelle an der Küste nur drei Kilometer breit. Der Fluss wird von Mangrovensümpfen gesäumt. An seiner Mündung wird der Fluss so breit, dass Fähren und Boote zwischen den Ufern pendeln, um Menschen und Material überzusetzen.

Die Oberflächengestalt des gesamten Landes wird von dem Fluss geprägt. Angefangen von einem Streifen junger Schwemmlandböden in der Flussebene, über flachwellige Gebiete bis zu leicht nach Westen geneigte Plateaus.

Die Landschaft besteht aus einer Vielzahl von sanften Hügel und fällt zum Meer hin flach ab. Der höchste Punkt ist ca. 70 Meter über Null. Der Fluss wird von Mangrovensümpfen gesäumt, die im Landesinneren in überschwemmte Graslandschaften übergehen. Ansonsten sind Savannen verbreitet. An Tieren findet man unter anderem Leoparden, Krokodile, Nilpferde und mehrere Antilopenarten. Grosse Tiere sind im Land schon länger nicht mehr zu finden.

Gambia liegt im Bereich des randtropischen Klimas mit einer Regenzeit im Sommer. Während der trockenen Jahreszeit von November bis April bläst ein heisser, trockener Wind (Harmattan) von der Sahara her.

Gambia selber hat keinerlei Bodenschätze und keine Industrie. Die Menschen im Land setzen ihre ganze Hoffnung auf den Tourismus.


 



Marktfrauen in traditioneller Kleidung

Die einzige Ampel: Vor der Esso-Tankstelle