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Die negativen Seiten dieser Monokultur sind natürlich bekannt:
hohe Abhängigkeit durch die Gefahr von Ernteausfällen,
stark schwankende Weltmarktpreise und die Auslaugung des Bodens.
Daneben wird vor allem Reis für den Eigenverbrauch angebaut.
Reis gilt als Grundnahrungsmittel in Gambia und wird bei so gut
wie jeder Mahlzeit gegessen. Der Reis wird vor allem in den Ufergebieten
des Gambia-Flusses angebaut.
Trotz aller Bemühungen müssen noch insgesamt 20 Prozent
der Nahrungsmittel importiert werden.
Viezucht gibt es nur im kleinen bäuerlichen Rahmen. Auch die
Fischerei -obwohl sehr wichtig- wird nicht wie in Senegal industiemässig
betrieben. Sie dient eher traditionell der eigenen Versorgung.
Agrarwirtschaft und Fischerei machen zusammen etwa 60% des Brutto-Inlandproduktes
aus.
Re-Export
Gambische Geschäftsleute nutzen zudem das Niedrigpreisniveau
und die günstige geografische Lage zur Entwicklung eines Transitmarktes
(re-export) mit benachbarten westafrikanischen Ländern.
Dabei werden in erster Linie billige Waren aus China über den
Freihafen Banjul importiert, um sie anschliessend teurer in Senegal
zu verkaufen.
Tourismus
Nach dem Erdnussexport ist der Tourismus der wichtigste Wirtschaftszweig
in Gambia. Er bringt nicht nur Devisen ins Land, sondern er garantiert
auch viele Jobs im Hotel- und Kunsthandwerkgewerbe (momentan ca.
10.000).
1965 wurden die ersten Hotels gebaut. Seitdem wächst der Sektor
ständig. Die Hotelanlagen werden heute hauptsächlich von
eurpäischen Reiseveranstaltern betrieben, mit Ausnahme der
Deutschen. Diese zogen sich 1999 völlig aus Gambia zurück,
nachdem die Regierung ein Gesetz erliess, mit dem all-inclusiv-Angebote
verboten wurden. Die Politiker wollten damit erreichen, dass die
Touristen die Hotelanlagen auch einmal verlassen müssen.
Der Tourismus brach daraufhin fast völlig ein. Seitdem heisst
die Devise offiziell eher: "Klasse statt Masse", obwohl
man natürlich alles tut, um noch mehr Touristen nach Gambia
zu locken.
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Zwischen 16 und 18 Uhr kommen die Boote vom
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